LUST AUF KREUZFAHRTEN
REISE -  UND ERFAHRUNGSBERICHT

EIN ROUNDTRIP MIT DER CELEBRITY GTS SUMMIT
vom 11.09. bis 25.09.  zuzüglich Aufenthalte in JERSEY CITY und NEW YORK
NEW YORK / USA  -  NEUENGLAND - KANADA - NEW YORK / USA

In 14 Tagen hat die Celebrity Summit  3.775 SM - entsprechend  6.065 Km zurück gelegt

Hotel Hyatt Regency On The Hudson, JERSEY CITY
CAPE LIBERTY, BAYONNE  - Seetag - BOSTON - PORTLAND - BAR HARBOR - HALIFAX  -
Seetag - QUEBEC
QUEBEC - Seetag - CHARLOTTETOWN - SYDNEY - Seetag - Seetag - CAPE LIBERTY, BAYONNE 
Hotel Westin, Newport; JERSEY CITY - JERSEY CITY - JERSEY CITY  

 


Wir war´ n zuvor noch niemals in New York  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
deshalb haben wir auch nicht nur eine Vorübernachtung im Hotel  Hyatt Regency On The Hudson, in Jersey City sondern noch
  drei Anschlußtage im Hotel  Westin  Newport  gebucht, um jeweils von dort aus, New York noch etwas kennenlernen zu können.   



Schiffsname: GTS SUMMIT     Baujahr: 2001    Bauwerft:CHANTIERS DE L'ANTIQUE    Reederei: CELEBRITY CRUISES / RCI
BRZ: 91.000      Länge: 294,00 m      Breite: 32,20 m      Tiefgang: 8,20 m      Geschwindigkeit: 24 Kn    Pax:
1950 / 2449
Die Baureihe
der MILLENNIUM CLASS: MILLENNIUM (2000)  INFINITY (2001)  SUMMIT (2001)  CONSTELLATION (2002)

Mit Revitalisierungsmaßnahmen wird CELEBRITY zwischen 2010 und 2012, beginnend mit der CONSTELLATION,
die MILLENNIUM CLASS mit Ausstattungsmerkmalen der SOLSTICE CLASS aufrüsten / modernisieren
   
 

Themenübersicht Datum                 Links
01  An -  Einreise und Vorübernachtung in Jersey City / Einschiffung 10.09. - 11.09.2011 Hotel Hyatt Regency On The Hudson / Jersey City
02  Unser Wohlfühl- X-Faktor - Empfinden auf der Celebrity Summit 11.09. - 25.09.2011  
03  Die Kreuzfahrtroute mit ihren Highlights 11.09. - 25.09.2011 Celebrity's Millennium Class
04  Ausschiffung und Einchecken im Hotel Westin, Newport              25.09.2011 Hotel Westin Newport / Jersey City
05  Erlebnis NYC in drei Tagen 25.09. - 28.09.2011 New York City Pass
06  Rückreise 28.09. - 29.09.2011 Continental Airlines
07  Zusammenfassung / Fazit 10.09. - 28.09.2011  


01 An - und Einreise, Vorübernachtung in Jersey City; Einschiffung in Bayonne / New Jersey

Mit dem Continetal Airlines 09:00 h Direktflug CO 075,  von Hamburg nach New York (EWR)  waren wir insgesamt zufrieden. Die Boeing
757-200 startete pünktlich und landete planmäßig um ca. 11:30 h Ortszeit. Die Abfertigung erfolgte zu unserer Überraschung recht zügig. 
Von 24 Abfertigungsschaltern waren tatsächlich 20 in Betrieb. Nach etwas mehr als eine Stunde,  saßen wir bereits in einem Taxi und
ließen uns nach Jersey City, in das Hotel Hyatt Regency on the Hudson fahren. Wir konnten zwar unser Gepäck im Hotel los werden, aber
noch nicht einchecken. So nutzten wir die nächsten 90 Minuten dafür, die nähere Umgebung am  Exchange Place in Jersey City, näher
kennenlernen zu können. Die Lage des Hotels, direkt am Hudson, mit dem unverbauten Blick, rüber nach Manhattan war einfach unglaublich.
Die Umgebung wirkte zudem sehr gepflegt und ließ ein sehr gutes Gefühl aufkommen. Daran konnte auch der leichte Regen nichts ändern.
Zur Hotel Rezeption und Lobby gelangte man über eine Rolltreppe. Das wirkte nicht besonders einladend sondern eher ernüchternd.
Das dahinter angegliederte offene Restaurant trug auch mehr den Charakter eines Frühstücksraumes, als eines gepflegten Restaurants.
Trotzdem, hatte ich uns für den Abend, gleich einen Platz mit Hudson / Manhatten Skyline - Blick reserviert.

Das Zimmer schließlich, hielt alles das, was ich mir bei der Buchung vorgestellt hatte. Von der 5. Etage, hatten wir durch eine breite,
gewölbte Fensterfront, über die Hotelterasse hinweg, einen absolut freien, breitwinkeligen Blick auf Manhattan.  Der gerade Blick
erfaßte den FinancelDistrikt, rund um den neu entstehenden World Trade Center Gebäudekomplex.


    
Blick in Richtung auf das Empire State Building                Frontale Hotelansicht mit Markierung                   Blick vom Hotelzimmer auf die Manhattan Skyline

Genau dorthin, also zur Station WTC, führte uns der von Hoboken kommende Pathtrain, in nur 4 Fahrminuten.  Unser Weg führte uns von
dieser Station zum Financel-Center-Park, den Waterfront Walkway entlang, über den Battery Park bis zum Pier 17, von wo wir schon mal
einen tollen Blick, auf die nah gelegene Brooklyn- und die dahinter liegende Manhattan- Bridge genießen konnten. Mit Eintreten der
Dämmerung gingen wir fast den gleichen Weg wieder zurück, zur Path Station WTC. Während wir  im Bereich der Waterfront keine
Polizei-Aktivitäten bemerkten und auch sonst alles recht ruhig war, konnten wir hier, aber massives Polizeiaufgebot ausmachen.
Immerhin, war es schließlich der Vorabend, des 10. Jahrestages, des 11. Septembers.  

Der Abschluß des Abends, erfüllte nicht ganz so unserem Anspruch. Zum Einem, erhielten wir keinen Platz direkt an der Fensterfront, 
zum Anderem, entsprach das Essen in Qualität und Geschmack, nicht dem, was wir uns darunter vorgestellt hatten. Vielleicht waren wir 
aber auch von den gewonnenen Eindrücken einfach noch zu überdreht, um den Abschluß des Abends noch richtig genießen zu können.
Trotzdem hatten wir deutlich das Gefühl, bei der Platzvergabe, benachteiligt worden zu sein.  Umso mehr drängte es uns auch, auf unser 
Zimmer zu kommen, mit dem fantastischen Skyline-Blick, den wir noch in vollen Zügen zu genießen beabsichtigten.  

Trotz - des durch die Zeitumstellung verlängerten Tages, hatten wir kaum schlafen können. Es war wohl aber auch einfach die Lust des
Schauens, die uns dazu brachte, bereits um 05:30 h vor dem Fenster zu stehen. Als dann noch, etwa eine halbe Stunde später, das erste Kreuzfahrtschiff, die 'Norwegian Gem' den Hudson River hoch fuhr, waren wir natürlich froh, schon so früh im Gange gewesen zu sein. 
Das war eine tolle Überraschung, die  natürlich super gepasst hatte. Im Abstand von jeweils ca. 10 - 15 Min., folgten der Norwegian Gem,
bei sich weiter verändernden Lichtverhältnissen, die 'Aida Aura'  und die 'Carnival Miracle'.


  
        Die Norwegian Gem ......                                               gefolgt von der kleineren Aida Aura .....                            und schließlich der Carnival Miracle   


Nach dem Frühstück im Hotel, nutzten wir die verfügbare Zeit, um schon mal die Örtlichkeit unseres nächsten Hotels, das nach der
Kreuzfahrt anstand, etwas kennenlernen zu können. Der gepflegte Waterfront Walkway, lud förmlich dazu ein, den Hudson aufwärts,
entlang zu gehen.  Das 23 stöckige Gebäude des Hotels Westin Newport, war schnell gefunden.  Von der Lage her, sollte es seitlichen
Hudson Blick haben. Bei der Lage in der zweiten Reihe, konnte dabei auch kaum mehr herum kommen. Schnell fanden wir auch hier die
Pathtrain Station 'Newport' die wir dann später nutzen würden, um nach Manhattan zu kommen. Die verbleibende Zeit nutzten wir aber
noch, um noch weiter, nämlich bis zur nächsten Station 'Hoboken' zu kommen. Von dort fuhren wir dann wieder zurück, zum Exchange Pl,
um von hier aus, schließlich per Taxi, bzw. einen vom Hotel bestelltemm Fahrdienst, zum ca. 13 km entfernten Cruise Terminal in
'Bayonne' zu kommen. 

Das Einchecken verlief zügig und problemlos; eine Augenweide war der Cruise Terminal allerdings nicht. Die Lage war insgesamt
unattraktiv und Manhattan war zu weit entfernt, um sich auf tolle Aussichten freuen zu können. Dazu wurde das Wetter an diesem
Nachmittag auch zusehends schlechter, was eine Weitsicht verhinderte. 


  
 Karte 1  -  Taxifahrten in New Jersey : A - B = 18 km,  B - C = 13 km                                   Karte 2  -  Kreuzfahrtroute :  New York  - Quebec - New York


02  Unser Wohlfühl- oder X-Faktor - Empfinden auf der Celebrity Summit 

Mit Celebrity´s Millenium Class, hatten wir bereits 2003 mit der GTS Constellation, sehr gute Erfahrungen gemacht. Das damals
gerade ein Jahr alte Schiff, wirkte auf uns sehr elegant und erschien uns von der Organisation her,  schon recht perfekt zu sein.
Nun hofften wir, mit der baugleichen 'GTS Summit', diese - insgesamt positiven Eindrücke, nun ziemlich genau acht Jahre später,
noch einmal so empfinden zu können. Das dem nicht ganz so war, lag zunächst sicherlich daran, dass wir unser gerade begonnenes
New York Reiseerlebnis, wegen der Kreuzfahrt unterbrechen mussten. Wir waren also noch total fasziniert von den Eindrücken,
der letzten 24 Std. und konnten einfach noch nicht sofort auf Kreuzfahrt - weg von JC und NYC - umschalten.  Dabei sollte NYC,
doch eigentlich nur ergänzendes Beiwerk sein.  Das es sich so entwickeln würde, hatten wir aber auch nicht wissen können.

So hatte es auch etwa 2 Tage gedauert, bis wir auf der Summit angekommen sind. Dass sich die Begeisterung für die Summit in
Grenzen halten könnte, war allerdings auch zu befürchten. Schließlich war die Summit inzwischen 10 Jahre alt. Nach dieser Zeit,
schreien viele Bereiche auf einem Kreuzfahrtschiff, förmlich nach einer Auffrischung. Da war also damit zu rechnen, dass ein
gewisser Verschleiß, sichtbar sein würde. Zunächst wirkte die Summit etwas müde.  Die frische, elegante, farbenfrohe Eleganz,
wollte nicht so recht zum Vorschein kommen. Wir mögen zwar keine grelle Beleuchtung, aber die etwas düster wirkende Summit,
schien etwas verbergen zu wollen. Dazu, lud die temparaturmäßige Unterkühlung in vielen Bereichen, nicht gerade zum Verweilen ein.

Unsere Kabine 9052 auf dem Skydeck ( 9 ) war erfreulich gut in Schuß, bis auf den Spiegel im Bad und einigen unansehnlichen Roststellen
auf dem Balkon; insbesondere, an dem weit vorgezogenem Dachüberstand des Pooldecks. So gab es natürlich so einige Schwachstellen, die
uns gerade in den ersten Tagen aufgefallen waren. Einen Grund das Schiff deshalb nun deutlich abzuwerten, glauben wir aber nicht sehen
zu müssen.  Da gab es sicherlich andere Problembereiche, die sich für uns teils belastend auswirkten. Immerhin sind wir selbst auch acht
Jahre älter geworden und haben weitere Kreuzfahrt Erfahrungen gemacht und dabei auch etwas anderen Konzepte kennen gelernt.
Unsere zwei Fahrten auf dem von TUI-Cruises modifizierten, ehemaligen Kreuzfahrtschiff 'Celebrity Galaxy', hatte uns hauptsächlich
vom Konzept her, soviel an Wohlfühlfaktor spüren lassen, dass wir inzwischen zwangsläufig, jedes andere Schiff mit seinem Konzept,
daran messen. Das auf einem englisch sprachigem Schiff, für uns einiges weniger leichter zu regeln sein würde, war uns natürlich bewusst.
Dennoch rechneten wir fest damit, dass ein nicht zu übersehender Teil der Gäste, deutschsprachig sein würde. Mit dieser Einschätzung
hatten wir uns aber heftig vertan. 

Nur 35 von den ca. 1950 Passagieren, sprachen deutsch. Entsprechend überrascht tat unser Waiter, als wir den Wunsch nach einer in
deutsch lesbaren Menükarte äußerten. So war es ihm erst am 2. Tag möglich, diesem Wunsch nachzukommen. Unser Waiter erwies sich
zwar als zuverlässig und gründlich, ignorierte aber, dass wir kaum ein Wort von dem verstanden, was er uns ankündigte. Sein stets gut
gelaunter Assistent Waiter, versuchte teilweise besonders witzig zu formulieren, was wir dann leider nur mit Schulterzucken quittieren
konnten.

Die angebotenen Speisen waren durchweg gut, aber geschmacklich oft nicht so, dass diese bei uns Anlaß zur Begeisterung gaben. Da gab
es nach unserem Empfinden, noch genügend Potential zu Verbesserungen. Daran änderten auch die mehrfachen Besuche des Chefkochs
nichts, der in Begleitung des Maitre, seinen Gästen ein 'excellent' abringen wollte. Immerhin, hatten diese Herren schnell verstanden,
dass wir sprachlich nicht sehr beweglich waren. Nach meiner hervorgebrachten Aussage, dass alles OK sei, kamen sie nie wieder an
unseren Tisch. Da hatten sie wohl etwas anderes hören wollen. Die Amerikaner schienen mir aber  durchaus, wie gewünscht,  große
Begeisterung gezeigt zu haben. Mit dem Frühstück und dem Lunch im Waterfall Restaurant, waren wir in jeder Hinsicht sehr zufrieden. 
Wenn wir dann manchmal doch noch mit unseren Tabletts herumliefen,  so nur deshalb, um vielleicht einen, der von uns bevorzugten Plätze
einnehmen zu können.  Das war ein gutes Gefühl, was wir so, bislang noch nicht erlebt hatten.

Unter platzmäßiger Armut musste auf der Summit niemand leiden. So waren auch zu jeder Zeit, genügend freie Liegen, auch in
bevorzugten Bereichen zu bekommen. Ungenutzte, aber dennoch besetzte Liegen, sind uns nicht aufgefallen.  

Das die Kabine stets ordentlich hergerichtet wird,  sehen wir angesichts bisheriger Erfahrungen, als selbstverständlich an.  Das diese
Leistung auf der Summit in unserem Fall, offenbar keine Selbstverständlichkeit war, führten wir mehr auf die Unfähigkeit und
Gleichgültigkeit der betroffenen Personen zurück. Wir sind sicherlich nicht die Einzigen, die beim ersten Betreten der Kabine, sofort
merken, wenn etwas nicht so ganz in Ordnung ist. Ähnlich wie im Hotel, genügt da meistens schon ein  Blick auf die Zimmer- bzw.
Kabinen-Mappe. Wenn diese nicht vollständig ist, z. B. der Kugelschreiber und ein Schreibblock oder Schreibbögen fehlen, ist das oft
ein Zeichen dafür, dass man es nicht so genau nimmt. Wenn dann noch einer der angesagten Bademäntel fehlt, ist man geneigt, auch
an weitere Nachlässigkeiten zu glauben. In der Tat, mal fehlte ein Waschlappen, dann mal ein Handtuch und dann mal wieder ein
Badetuch. Bei der mangelhaften Leistung, konnte eine volle Zufriedenheit, von uns dafür nicht erwartet werden. 
Auch wenn bei uns die große Begeisterung für die Summit, nicht so ganz aufkommen wollte, würde ich keine Bedenken haben, auf
vergleichbaren Routen, diese Schiffskategorie wieder zu buchen. Auch wenn nicht alles so ausgefallen ist, wie wir es uns gewünscht
hatten, wissen wir doch eigentlich schon, was wir bekommen und was uns erwartet.  Allen Kompromissen werden wir auch vorausschauend,
nie entgehen können.  Zudem, steht bei uns die Wahl der Route, meistens an erster Stelle, dann erst kommt das Schiff, dass aber auch
mit unserer preislichen Vorstellung und Machbarkeit, zusammen passen muß.



03 Die Kreuzfahrtroute mit ihren Highlights  

Eigentlich sollte es eine Transatlantik Kreuzfahrt werden, die wir im März 2010 aus besonderen Anlaß, leider stornieren mussten. 
Eine TA-KF hätte für mich den Vorteil, nur einmal Langstrecke fliegen zu müssen.  Der Ersatz dafür, sollte dann aber die Route noch
etwas interessanter werden lassen.  Zudem sollten mit dieser Reise, auch Ingrids speziellen Wünsche zu ihrem 60. Geburtstag erfüllt
werden. Wir waren davon überzeugt, zusammen mit den Aufenthaltstagen in JC / NYC,  unseren Bedürfnisse und Möglichkeiten
entsprechend, ein interessantes Reisepaket geschnürt zu haben.  Auch wenn durch den mehrtägigen Aufenthalt in JC / NYC,  mit dem
Gefühl des größeren Erlebnisses, die Kreuzfahrt - mit mehreren kleineren Erlebnissen,  etwas an Gewicht eingebüßt hatte, würden wir
solche Kombireisen, durchaus wieder machen.

 

Tag Datum Anlaufhafen Ankunft Abfahrt Anmerkungen, Ausflüge  und Besonderheiten
So 11.09. Bayonne, NJ / USA 14:30 17:00 Auslaufen der Summit vom Cape Liberty Cruise Port
Mo 12.09. Seetag     Gala Abend
Die 13.09. Boston , MA / USA 08:00 17:00 Shuttlebus bis Quincy Market (18,75 $) Harborwalk - Spaziergang am Charles River
Mi 14.09. Portland, ME / USA 07:00 18:00 Vormittag - Spaziergang,  Nachmittag Ausflug nach Kennebunkport
Do 15.09. Bar Harbor, ME / USA 07:00 16:30 Tenderverkehr, Spaziergang im Umkreis von ca. 2 km
Fr 16.09. Halifax, NS / CAN 09:30 19:00 Waterfront Walk, Spaziergang zur Town Clock und zum Public Garden
Sa 17.09. Seetag     Celebrity' s Live Activity: Teilnahme an kurzer Küchenbesichtigung -  Gala Abend
So 18.09. Quebec City, QC / CAN 13:30   Oberstadt mit Platz D' Armes,  Chateau Fontenac, Dufferin Terrace, Citadel, schöner Spaziergang entlang der Stadtmauer
Mo 19.09. Quebec City, QC / CAN   19:00 Vormittag - kürzerer Spaziergang in der Unter- und Oberstadt, mit Vieux Port
Nachmittag - Ausflug zu den Montmorency Falls
Die 20.09. Seetag     Celebrity' s Live Activity: Teilnahme an Brückenbesichtigung
Mi 21.09. Charlottetown, PEI / CAN 07:00 17:00 gepflegter Ort, angenehmer Spaziergang, hauptsächlich entlang der Küste
Do 22.09. Sydney, NS / CAN 07:00 19:00 etwas langweiliger Ort,  bei so viel Zeit, zu wenig Auslaufmöglichkeiten
Fr 23.09. Seetag     Gala Abend
Sa 24.09. Seetag      
So 25.09. Bayonne, NJ / USA  07:00   etwas armselige, direkte Zufahrt zum Cruise Port, kaum Sicht bis Liberty Island,

 
Das Highlight der Kreuzfahrtroute, war ohne Zweifel Quebec City, mit dem Verbleiben über Nacht.  Wir hatten dazu das Glück,noch sehr
angenehme Temperaturen zu haben. Mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass der Schlossturm zum Teil eingerüstet war, konnten wir leben.
Mit Boston, Bar Harbor und Charlottetown, hatten wir weitere Anlaufhäfen, die die Kreuzfahrt zum schönen Erlebnis werden ließ. Portland
hätten wir ohne den lohnenswerten Ausflug nach Kennebunkport, sicherlich besser gestalten können, wenn wir am Vormittag, die andere
Richtung, stadtauswärts eingeschlagen hätten. Mit Kennebunkport war aber auch dieser Tag gerettet.
Halifax erschien uns zunächst langweilig zu sein, was sich aber mit einiger Entfernung vom  Cruise Port Bereich änderte. Auch hier hatte
das später besser werdende Wetter, seinen Einfluß auf unsere Stimmung gehabt. So war also auch dieses Ziel, mit etwas Verspätung,
durchaus lohnenswert.
Sydney dagegen ist bei uns durchgefallen. Hier hätten zwei Std. Aufenthalt ausgereicht.  Es wäre wünschenswert gewesen, wenn ein
weiterer Hafen hinzu gekommen wäre.  Möglicherweise war das,  auf dieser Route im kanadaischem Terretorium nicht möglich.
Innerhalb der USA deshalb wohl nicht, weil dann zunächst das Einreise Procedere erfolgen müsste. Dieser Umstand sorgte dafür,
dass nach Sydney, zwei Seetage hingenommen werden mussten.



04 Ausschiffung und Einchecken im Hotel Westin Newport, New Jersey

Die Ausschiffung verlief völlig stressfrei.  Wir verzichteten auf bevorzugte Ausschiffung und suchten nicht den entsprechenden
Wartebereich auf, sondern warteten einfach in der Kabine, bis wir der Meinung waren, getrost aufbrechen zu können. Und schon waren
wir, ohne vorgelassen zu werden, bei unserem Gepäck in der Lagerhalle. Mit einem vornehmen Kreuzfahrtterminal, hatte das nichts zu
tun, aber das war uns in dem Moment, auch völlig egal. Wir wurden in die Ausländer Warteschlange gewiesen. Hier begann das Procedere
für Einreisende von Neuem. Erst in dem Moment, als es wieder mit dem Scannen der Finger und Daumen losging, wurde mir klar, warum
dieses geschah. Ja richtig, wir kamen aus Kanada. Es war nun unerheblich, ob wir - wie die meisten, gleich in den Flieger steigen würden,
oder noch vorhatten in den USA zu bleiben. Letzteres traf für uns zu.

Ähnlich wie am Flughafen, wurde der Taxeneinsatz von einer Frau gemanagt. Sie  bestimmte, welches Fahrzeug wen, wann und wohin
transportieren durfte. Die Preise wurden im voraus genannt. Verbindlichkeit schien das aber nicht zu sein, denn demnach hätte  die
ca. 15 km lange Strecke zum Hotel in Newport, etwa 60 US$ kosten sollen. Es waren dann doch aber nur etwa 40 US$. 

Die  örtliche Lage des Hotels hatten wir bereits vor der Kreuzfahrt ausgemacht. Auch wenn das Hotel keine direkte Hudsonlage hatte, 
konnten wir mit dem Standort, einschließlich der Umgebung, wirklich zufrieden sein. Als wir gegen 12:00 h am Hotel eintrafen, konnten
wir nicht nur sofoert einchecken, sondern auch das Zimmer übernehmen. Auf ein Panoramafenster wie im Hyatt, mussten wir zwar
verzichten, nicht aber auf die räumliche Großzügigkeit. In Sachen Einrichtung wirkte unser Zimmer des Westin's, durchaus noch etwas
frischer und wertiger als das teurere Hyatt. So oder so, auf jeden Fall freuten wir uns auf die kommenden Tage, in denen wir noch
einiges von Manhatten zu sehen bekommen sollten und wollten.
Im Hotel Zimmerpreis, waren 3 Metrokarten im Wert von je 10 US$ inkludiert. Wir hatten davon 4 erhalten, nachdem man die uns
eigentlich vorenthalten wollte. Ich hätte es beinahe vergessen, aber es fiel mir dann doch noch rechtzeitig ein. Immerhin lag die
Buchung bei DER-Tours, schon einige Monate zurück



05 Erlebnis New York in 3 Tagen

Aufgrund des Tageserlebnisses in NYC vor der Kreuzfahrt, hatte ich schon ganz gute Vorstellungen, wie wir mit der relativ kurzen Zeit
von drei Tagen, umgehen könnten. Da die Wetterlage jederzeit kippen konnte, erschien es mir besonders wichtig, möglichst Reserven
zu haben.  Das hieß also nichts anderes, als schon am ersten Tag, so viel als möglich, hinter sich gelassen zu haben. Zeit dafür, hatten
wir noch genug. 


1. Tag - Nachdem wir unser Zimmer im Westin bezogen hatten,  fuhren wir mit dem Path-Train von Newport 5 Stationen, bis zur 33. St
und gingen von dort direkt zum Empire State Building. Unter Verwendung unseres im voraus bezahlten NY-City-Passes, fuhren wir bis
zur Hauptplattform auf die 86. Ebene. Dort genossen wir den tollen Ausblick, bis über die Südspitze Manhattens und dem mehr nördlich
gelegenen Central Park. Danach sind wir den Broadway, über den Times Square, bis zur  59. St. hoch gegangen und in den vorderen
Abschnitt des Central Parks hineinspaziert, um dann - an der südöstlichen Ecke, beim Grand Army Plaza, wieder heraus zu kommen.
Unser Weg  führte uns die 5th Ave hinunter bis zur St. Patrick´s Cathedral, deren Ausmaß erst von innen erkennbar wird. Anschließend
führte unser Weg, weiter bis zum Rockefeller Center, auf dem wir uns mit beginnender Dämmerung, bis nach Sonnenuntergang aufhielten
und den fazienierenden Blick aus verschiedenen Positionen und Ebenen genossen.  Es hatte dann noch eine ganze Zeit gedauert, bis es
schließlich richtig dunkel wurde und wirklich alle Gebäude im Licht strahlten. Danach fuhren wir mit dem Pathtrain von der 33. St wieder
zurück nach Newport. In Hotelnähe aßen wir noch eine eher ungenießbare Kleinigkeit in einem mexikanischem Restaurant, bevor wir dann
am spät gewordenen Abend, in unser Hotel zurückkehrten.


2. Tag - Auch an diesem Morgen war es wieder sehr warm und dunstig. Die Regenwahrscheinlichkeit lag wie an den Tagen zuvor, bei
ca.40%. Daher wollten wir auf jeden Fall die 2 stündige Fahrt mit einem der Circle Line Schiffe machen und anschließend das bekannte
Kaufhaus Maicy´s aufsuchen. Zunächst fuhren wir wieder mit dem Path-Train zum WTC und suchten dort die Station der Subway A,
die uns zur Penn Station 34. St. bringen sollte. Von dort war es nicht mehr weit zu dem 83 Pier der Circle Line.
Es hatte alles wunderbar geklappt. Als wir am Pier ankamen erkannte eine Mitarbeiterin anhand unseres bereit gehaltenen NYC-Passes
gleich, dass wir die 2 h – Tour machen wollten. Diese Tour  in südwestliche Richtung führte vorbei an Ellis Island, Liberty Island,
Governors Island, auf dem East River mit Durchfahrt der Brooklyn Bridge, der Manhattan Bridge und der Williamsburg Bridge. Vor der
Queensboro Bridge, beim Headquarter der UN wurde gewendet und diese Strecke zurückgefahren. Das Schiff war draußen relativ voll,
dass wir anfangs kaum Möglichkeiten hatten, nach vorn zu kommen um Fotos zu machen. Wir beherzigten den Tipp eines Österreichers,
der uns auf das Wenden vorbereitete. Damit war klar, dass die zunächst unattraktive Seite, danach sofort wieder attraktiv sein würde.
So hatten wir Kleinen auch mal das Gefühl gespürt, einen der bevorzugten Plätze nutzen zu können. Danach war die Besichtigung des
gleich daneben liegenden Intrepid Museums (Flugzeugträger) angesagt. Auch wenn das Interesse bei Ingrid nicht so riesig war, hatte
es sich gelohnt (Seniorenpreis 20 US$).
Ein Pier daneben lag die P & O Aurora; sonst war von Kreuzfahrtschiffen an diesem Tag nichts zu sehen. Der anschließende Besuch des
Kaufhauses Macys, war weniger spektakulär, als wir dachten. Ingrid schien etwas enttäuscht gewesen zu sein, weil sie für sich, nichts
aufregendes zu kaufen entdeckt hatte. Anschließend fuhren wir mit der Subway (C)   von der 34 St. bis zur Station High St. nach
Brooklyn. Von dort überquerten wir - die in Renovierung befindliche Brooklyn Bridge und suchten den Weg von dort zurück zum Pier 17.
Unser dortiges Restaurant Essen, war bei weitem nicht so prickelnd, wie der  Ausblick auf den East River, mit seinen beleuchteten
Brücken. Das war uns allerdings auch am Wichtigsten. Eine Zufriedenheitsbestätigung, konnte ich dem Kellner und dem dann
antrabenden Geschäftsführer nicht geben.  Dafür war das Hähnchen und die Beilagen, einfach wieder einmal zu geschmacklos. Ersatz
wollten wir aber nicht und ließen uns statt dessen einen Kaffee spendieren. Das Trinkgeld von ca. 15% habe ich deshalb nicht gestrichen,
wohl wissend, dass dieses als selbstverständlicher Pflichtbeitrag angesehen wurde.


3. Tag - Das von mir vorgesehene NYC-Programm, hatten wir im Wesentlichen schon am Vortag abgearbeitet. Nun wollten wir gern ab
HöheBattery Park schauen, wie der Waterfront Walkway in nördlicher Richtung weiter verlief. Es war an diesem Vormittag sehr neblig,
sodass zunächst von der Skyline Jersey City’s nichts zu sehen war. Erst nach und nach, beginnend mit der Colgate Uhr im Süden, wurden
die modernen Hochhäuser, die fast wie ein Spiegelbild der Manhattan Downtown wirkten, sichtbar. Wir verließen den Waterfront
Walkway bei Pier 46 und bogen nach rechts ab, um zur Path Station: Christopher St. zu kommen. Von hier aus nahmen wir den Path-Train
nach Hoboken, und spazierten dort in nördliche Richtung, vorbei an Parks und dem Westin Hotel Hoboken, in das wir bereits schon einmal
neugierig hinein geschaut hatten.
Dort in der Nähe fanden wir ein Restaurant mit ansprechendem Außenbereich. Hier machten wir eine Mittagspause.  Das bestellte
Roastbeef war von vorzüglicher Qualität und ausgezeichnetem Geschmack. Auch die Beilagen, bis auf die Mashpotatoes, waren entgegen
bisherigen Erfahrungen, weit besser, als nur genießbar. Im nördlichen Hoboken, hörte der bestens ausgebaute Waterfront Walkway aber
irgendwann auf, sodass wir wieder umkehrten. Immerhin kann man von dort, schräg in nordwestlicher Richtung, die Piers mit den dort
liegenden Kreuzfahrtschiffen erkennen. An diesem Tag machte ich ein MSC -Schiff aus. Typ und Name eines weiteren Schiffes, war
nicht mehr auszumachen. Abends besuchten wir ein modernes Einkaufcenter, mit verschiedenen Fast-Food und Finger-Food Restaurants.
Trotz des vielen Plastiksmülls, sah es immer noch verhältnismäßig sauber aus. Insgesamt, hatten wir einen weniger anstrengenden - allemal
wieder, einen sehr schönen Tag.



06.  Der letze Vormittag in New Jersey und Rückflug

An diesem Morgen war klar, dass vom Wetter nicht mehr viel Gutes zu erwarten war. In der Nacht hatte es geregnet und der Wind
hatte zugenommen. Zunächst suchten wir mal einen Coffeshop, der tatsächlich auch mal etwas Frühstücksähnliches anzubieten hatte.
Vom schweren, fettreichen Kuchen morgens, hatten wir erstmal die Nase voll.
Wir wurden schnell fündig und bekamen endlich mal richtige, interessante Brötchen, die wir uns mit Butter beschmieren ließen. Natürlich
gab es noch andere cremeartige Aufstriche, zu denen uns aber das notwendiges Wissen fehlte. Wir waren schon froh, über die frischen,
wohlschmeckenden Brötchen. Den Rest der Zeit, bis etwa 14:15 h, genossen wir als Spaziergang entlang unserer geliebten Waterfont
Walkways sowohl in Richtung Hoboken, als auch in Richtung Exchange Place, dem Standort, des Hyatt Regency Hotels. Unterwegs fragte
ich einen Taxi-Driver nach den Kosten für die Fahrt zum Airport Newark. Nach kurzem Anruf, nannte er uns einen Festpreis von 35 $.
Auf einen Abholtermin ließ er sich nach telefonischer Rückfrage, allerdings leider nicht ein.  So bedienten wir uns wieder, des vom Hotel
angebotenen Fahrdienstes, der zwar teurer war, aber die angekündigten 50 US$ doch deutlich unterschritt.

Der Start des Continental Airline Fluges,  hatte bei voll besetzter Maschine, eine knappe halbe Std. Verspätung. Sonst lief alles glatt.
Wir waren uns einig, dass der von uns für NYC getriebene Aufwand (Kosten) allemal Wert war und würden unter Umständen,
das New York Gefühl, auch wieder im Zuge einer Kreuzfahrt, gern weiter verfeinern. Ob wir diesernGedanken dann auch später noch
aufrecht erhalten wollen, wird uns die Zukunft zeigen.



07.  Zusammenfassung  und Fazit

Grundsätzlich, hasse ich Flüge, die über 3 Std. Flugzeit hinausgehen. Da es nunmal sein sollte, kam auch nur ein Direktflug in Betracht.
Mit der Wahl des CA-Fluges, hatten wir alles richtig gemacht. Der zeitmäßig  günstig gelegene Hinflug, machte den Ankunftstag nicht
kaputt. Dadurch hatten wir einen sehr schönen ersten Tag, der uns schon tolle Eindrücke von NYC, vermitteln konnte.
Nicht zuletzt hatte auch das tolle Manhattan-Skyline-Zimmer im Hyatt Regency Hotel, Jersey City dazu beigetragen.

Mit Beginn der Kreuzfahrt, war diese hohe Spannung zunächst abgeflacht und stieg erst langsam wieder an.  Immerhin war es ja so,
dass NYC nach diesem ersten wunderschönen Tag, nicht schon hinter uns, sondern mit 14 tägigem Abstand, wieder vor uns lag. 
Das wir uns auf der Summit etwas schwer taten, lag wohl hauptsächlich daran, dass wir uns als deutsch sprechende Passagiere, schon
etwas fremd vorkamen. Nach den letzten drei Kreuzfahrten, die deutschsprachig waren, fiel hier eines ganz deutlich auf: Wer nicht
richtig englisch sprechen oder verstehen kann, hat verloren und hat vielleicht auch auf so einem Schiff nichts verloren? 
 
Bei einem Anteil von verschwindend weniger als 2% war das Zusammentreffen mit anderen Deutschen Gästen, eher Zufall.
Zu den Celebrities Live Activities ließen sich von den anderen 33 Passagieren, nur etwa die Hälfte sehen.
Der internationale Host, hätte bei anfallenden Fragen oder Problemen, sicherlich helfend eingreifen können, aber darum ging es nicht.
Wir fühlten uns als Außenseiter, die eigentlich auf dem Schiff nichts zu suchen hatten. Dieses Gefühl wurden wir die ganzen 14 Tage
der Kreuzfahrt, nie ganz los.

Es könnte sein,  dass dieser Umstand auch dazu beitrug, dass sich unsere Begeistung für das Schiff selbst, auch dadurch in Grenzen hielt.
Allerdings gab es auch nichts, was uns im übertragenem Sinn anlächelte oder uns ins Auge sprang. Das die Summit innen etwas
zurückhaltend und düster wirkte, ist sicherlich Geschmacksache und konnte gewollt sein. Ein bisschen mehr Lebendigkeit, hätten wir uns
gewünscht. Warum gerade das Hauptrestaurant so kühl gehalten wurde, wussten wir nicht. Aber gerade an unseren, etwas abseits
gelegenen Plätzen, schien es uns besonders kühl entgegen zu schlagen. Die wohl witzig formulierten Sprüche unseres Ass. Waiters hatten
auch keine Wärme gebende Wirkung, denn wir verstanden davon praktisch nichts.  

Etwas verwundert waren wir, dass es innerhalb der 14 Tage, keine einzige Bordparty gab. Wir hätten auf jeden Fall gedacht, dass es
diese Art der Bordaktivität, in der Quebec Nacht geben würde. Auch wenn wir nicht so die Partymenschen sind, macht uns das
Zuschauen durchaus  auch einige Freude.
Die Kreuzfahrtroute  bot insgesamt einiges an Abwechslung und machte uns Spaß.  Am besten gefiel uns natürlich die Route, entlang des
St. Lorenz Stroms, bis und mit Quebec, aber auch die anderen Anlaufhäfen hatten - bis auf Sydney, ihren Reiz in unterschiedlicher Art.
Würde ich neu entscheiden können, würde ich versuchen, eine Route zu finden,  die den St. Lorenz Strom noch weiter aufwärts, also
einschließlich Montreal berücksichtigen würde. In dem Fall würden sich Sydney und die darauf folgenden Seetage, verhindern lassen.

Alle angeführten Begleiterscheinungen, die bei dieser Route auf der Summit mitwirkten, würden zwar unsere Bemühungen um
deutschsprachige Schiffe verstärken, aber uns gleichzeitig nicht daran hindern, auch wieder mit Amerikanern zu reisen.  Immerhin hat
uns diese Fahrt gezeigt, dass man abwägen sollte. Es gibt Alternativen wie z. B. Aida Schiffe. Da stellt sich dann die Frage, wo wir
besser mit zurecht kommen würden.


Nun, wir haben diese Reise hinter uns. Mich hat die Reise, durch meine Fotos und Berichterstattungen, eine ganze zeitlang beschäftigt.
Bei der nächsten Reise, die vielleicht auch wieder eine englisch sprachige Route haben wird, müssen wir neue Überlegungen anstellen.
Wir werden sehen, ob wir dann die Wahl haben . . . . . .

 


vorläufige Fertigstellung am 18.11.2011
rainbu@yahoo.de

 

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